Der Schwerpunkt raumakustischer Planungen kann - je nach Raumnutzung - auf einer Reduzierung zu hoher Lautstärken, der Verbesserung der Sprachverständlichkeit oder einem guten Raumklang liegen. In der maßgeblichen Norm DIN 18041 sind Anforderungen und Empfehlungen für raumakustische Maßnahmen vorgegeben. Zu den Räumen, die üblicherweise raumakustisch behandelt werden, gehören z.B. Klassenzimmer, Musikprobenräume, Konferenzräume und Sporthallen. Während für diese Räume die Anforderungen noch relativ gering sind, ist die Raumakustik-Planung von Theatern, Konzertsälen und Studios ausgesprochen anspruchsvoll.

Zur Beeinflussung der Raumakustik werden vorrangig schallabsorbierende Materialien (z.B. gelochte Gipskartonplatten oder beschichtete Mineralfaserplatten) an den Decken und Wänden eingesetzt. Dadurch wird der Nachhall in Räumen herabgesetzt, der meistens einen negativen Einfluss auf die Sprachverständlichkeit oder den Innenpegel hat. Bei komplexeren Anforderungen reicht das Einbringen von Schallabsorbern allein oft nicht aus. Durch die Gestaltung der Struktur raumbegrenzender Flächen müssen oft gezielt Schall in bestimmte Richtungen (z.B. zum Auditorium) gelenkt, unerwünschte Reflexionen ausgeschaltet oder diffuse Schallanteile geschaffen werden.

Zur Charakterisierung der Raumakustik gibt es eine Vielzahl raumakustischer Parameter, z.B. die Nachhallzeit oder den Sprachverständlichkeitsindex STI. Aufgabe im Planungsprozess ist es, die Räume so zu gestalten, dass diese Parameter im optimalen Bereich für die jeweilige Nutzung liegen. Zur Verfügung stehen dafür verschiedene Planungstools. Das kann von relativ einfachen Berechnungen nach der Formel von W. Sabine bis zu aufwändigen raumakustischen Simulationen reichen.


Leistungen

  • Planung raumakustischer Maßnahmen nach DIN 18041 (alle Leistungsphasen nach HOAI)
  • raumakustische Simulationen und Auralisationen
  • Messungen aller gängigen raumakustischen Parameter: Nachhallzeiten, Sprachverständlichkeiten STI, Pegelverteilungen im Raum, Deutlichkeit D50, Klarheit C50 usw.

Objekte

  • Bildungseinrichtungen (Klassenzimmer, Seminarräume, Hörsäle)
  • Kulturbauten (Mehrzwecksäle, Konzertsäle, Theater, Probensäle usw.)
  • Sporthallen
  • Hallen in Industriebauten

Ausstattung

  • raumakustisches Simulationsprogramm CATT acoustic
  • raumakustisches Simulationsprogramm EASE
  • ZORBA (Software zur Berechnung des Schallabsorptionsgrades von Materialien)
  • Mess-Software EASERA, EASERA Systune
  • STI-Messgeräte (NTI)
  • NTI Mouthtalker
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