Kurztrip in die Unterwelt
Frische Luft sowie ein Ortswechsel tun jedem gut. Wenn damit zugleich auch noch neue gemeinsame Erinnerungen geschaffen werden können, die zusammenschweißen, sagen die Graner Ingenieure nicht nein. In diesem Jahr hieß es wieder für das Team der Bauphysiker ab ins Grüne bzw. ab unter Tage: Der Höhepunkt des diesjährigen Zwei-Tage-Ausflugs führte in das Schaubergwerk Merkers bei Eisenach.
Bevor es auf unsere dreistündige Erlebnistour ging, tankten wir nach der Fahrt noch einmal intensiv Sonne und picknickten am bunten Mitbringbuffet an einem kleinen grünen Idyll am nördlichsten Rand des Thüringer Waldes. Dann hieß es Abschied nehmen vom blauen Himmel und der hellen, gelben Sonne. Der Kurzbesuch der Unterwelt begann: In voller Fahrt mit den Besucherfahrzeugen düsten wir durch die Gänge des früheren Kalibergwerks. Während der Führung bestaunten wir eine ehemalige Salzkristallhöhle, stellten uns die unzähligen Goldbarren des Reichsbank-Schatzes im Goldraum vor und ließen uns von der Lasershow im ehemaligen Großbunker beeindrucken. Nach den spannenden Erlebnissen des Tages bezogen wir unsere Unterkunft in Eisenach und stärkten uns bei einem leckeren Abendbrot.






Am nächsten Tag rief uns die Natur zu einer märchenhaften Wanderung durch die Drachenschlucht. Zuerst ging es hoch hinaus, wo wir von weitem den Monte Kali erblicken konnten, bevor es wieder hinab zwischen die Felsen ging. Zwischen den mit Moos bewachsenen Gesteinswänden und der Sonne, die von oben durch die Blätter der Bäume an unseren Nasen kitzelte, konnten wir vom Arbeitsalltag abschalten und erfrischende Gespräche führen. Nach einem kleinen Imbiss neigte sich unser kurzer, aber ereignisreicher Ausflug dem Ende und wir verabschiedeten uns. Eine schöne kleine Auszeit in anderen Welten.



